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25 März, 2026
Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich an alle Handwerksbetriebe – z. B. Bauunternehmen, SHK‑Betriebe, Elektriker, Maler‑ und Lackiererbetriebe, Tischlereien, Metallbaubetriebe, Dachdecker usw. –, die ihre Mitarbeitenden gemäß gesetzlichen Anforderungen (Arbeitsschutzgesetz, DGUV) zum Brandschutzhelfer qualifizieren möchten.
Inhalte der Schulung
Die Ausbildung verbindet handwerksnahe Theorie mit einer intensiven praktischen Übungseinheit. Besonderheiten wie temporäre Arbeitsstätten, Materiallagerung und brandgefährliche Tätigkeiten werden gezielt berücksichtigt.
1. Theoretischer Teil
- Rechtliche Grundlagen und Anforderungen für Handwerksbetriebe
- Brandursachen im Handwerk: Funkenflug, Heißarbeiten, Akkubetriebene Geräte, brennbare Materialien
- Brandschutz im Betrieb:
- Lagerung und Umgang mit Gefahrstoffen
- Brandschutzmaßnahmen in Werkstätten
- Umgang mit Maschinen und elektrischen Anlagen
- Brandschutz auf Baustellen:
- Brandschutz während Montage- und Umbauarbeiten
- Besondere Gefahren durch provisorische Installationen
- Wind, Wetter, Umgebungseinflüsse
- Brandschutz in Rohbauten und bei temporären Arbeitsplätzen
- Aufgaben und Pflichten von Brandschutzhelfern
- Alarmierungswege, Notfallorganisation und Evakuierung kleine/jedoch unübersichtlicher Baustellen
2. Praktischer Teil
- Einweisung in unterschiedliche Feuerlöscherarten (Pulver, Schaum, CO₂)
- Praktische Löschübungen am Brandsimulator
- Übungen zum sicheren Verhalten im Notfall
- Training typischer Handwerksrisiken (z. B. Entstehungsbrände durch Akkus, Funkenflug, Kabelbrand – modellhaft)
Ziel der Ausbildung
Nach Abschluss der Schulung sind die Teilnehmenden in der Lage,
- typische Brandgefahren im Handwerk zu erkennen,
- wirksame Präventionsmaßnahmen im Betrieb und auf Baustellen umzusetzen,
- im Ernstfall schnell und sicher zu reagieren,
- Löschmittel korrekt einzusetzen und
- Evakuierungen und Notfallmaßnahmen zu unterstützen.
Damit erfüllen Handwerksbetriebe nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern erhöhen aktiv die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden, Kunden und Baustellen – und reduzieren Ausfallzeiten, Sachschäden und Betriebsunterbrechungen.
